Was versteht man unter Psychokinesiologie?

Die Psychokinesiologie ist aus der Verbindung von Kinesiologie mit verschiedenen psychotherapeutischen Techniken entstanden.

Aufsehen erregende Erfolge erzielten Kinesiologen, bei der Behandlung vorn stark traumatisierten US-Soldaten nach dem Vietnam-Krieg. Mittel einiger Methoden, die in die Psychokinesiologie einflossen, war es den Therapeuten möglich, Kriegstraumata erfolgreich zu behandeln.

Der deutsche Arzt Dr. med. Dietrich Klinghardt entwickelte die Anwendung eines Muskeltestens als er erkannte, dass jede Erkrankung eine psychische Ursache hat, die durch ein körperliches oder emotionales Symptom vom Unterbewusstsein signalisiert wird. Er baute auf der Erkenntnis auf, dass hinter Erkrankungen ungelöste emotionale Konflikte stehen, die über Jahre im Unterbewussten gewirkt haben.

Der Ausleitung und Neutralisierung von Quecksilber und andere Umweltbelastungen etc., welches die Leitfähigkeit unseres Nervensystems „verstopfen“ kann, wird dabei ein große Bedeutung beigemessen.

Die Konflikte oder Störungen verschaffen sich, nach Dr. Klinghartd, über das autonome Nervensystem ein Ventil. Dieses führt zu funktionellen Symptomen, die sich schließlich körperlich manifestieren können.

In der Behandlung wird der Körper des Patienten für den Test zunächst „geeicht“. Das bedeutet, dass sein energetisches Gleichgewicht muss hergestellt werden, um klare Testergebnisse zu ermöglichen.

Nachfolgend wird der ungelöste Konflikt sanft ins Bewusstsein gebracht – über die Koordinaten:

_ Heutiges Problem oder Symptom

_ Zugehörige Emotion

_ Zeitpunkt des Entstehens

_ Zugehörige Umstände, Menschen, Ereignisse

Die Auflösung der unterbewussten Blockade erfolgt über Farben, Augenbewegungen und Klopftechniken, die den Dialog des Unterbewussten mit dem Bewussten herstellen.

Schließlich werden Glaubenssätze des Patienten neutralisiert, die sich mit dem traumatischen Ereignis gebildet haben, damit sie nicht weiter im heutigen Leben wirken können.

Auf diese Weise ist eine ganzheitliche, dauerhafte Lösung ohne die bekannte Symptomverschiebung möglich.

Der Muskeltest und seine Geschichte

Das kinesiologische Verfahren – ein Biofeedback

Wir alle haben schon erfahren, dass wir etwas fallenlassen oder unsere Koordination verlieren, wenn wir uns erschrecken. Unsere Muskeln reagieren auf diesen Stress und schalten kurzzeitig ab. Diese Reaktion wird über das autonome Nervensystem gesteuert, welches wir nicht unter willentlicher Kontrolle haben. Es ist Zuständig für die automatischen Abläufe unseres Körpers, wie die Verdauung, Reflexe etc. Aus dieser Beobachtung entstand der Muskeltest, der Grundlage für viele unterschiedliche kinesiologische Methoden ist.

Jeder Muskel im Körper kann durch so genanntes An- oder Abschalten Auskunft über energetische Zustände geben – bezüglich eines Stresses, einer unterbewussten Information, eines vergangenen Ereignisses im Leben der getesteten Person oder auch eines Organs.

Ein gestresster oder blockierter Energiefluss schwächt den Muskel – frei fließende Energie stärkt ihn. Als Testmuskeln werden meist Armmuskeln eingesetzt. Der Tester bringt die nötige Erfahrung mit.

Durch den Muskeltest erhält das Unterbewusste eine Sprache.

 

Vor 2000 Jahren verwendete der griechische Arzt Hippokrates das Muskeltesten, um neurologische Verletzungen an Soldaten zu untersuchen. Vor über 500 Jahren nutzten es die Maya-lndianer um festzustellen, ob das Wasser an einer bestimmten Stelle trinkbar war.

Im 19. Jahrhundert wandten es die französischen Neurologen Charcot und Babinsky an.

Doch erst seit den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts fand dieses Verfahren mehr Beachtung und vielfältige Einsatzmöglichkeiten wurden nach und nach entdeckt.

Nur einige Namen von Menschen, die die Anwendung des Verfahrens wesentlich gefördert und Balancesysteme entwickelt haben, seien hier stellvertretend für die vielen anderen genannt:

Der englische Orthopäde James Cyriax (http://www.cyriax.org/)

Der Krankengymnast Marc Kendall

Die amerikanischen Chiropraktiker Dr. George Goodheart (http://www.icak.com) und Alan Beardall

Der amerikanische Arzt Dr. Sheldon Deal (Angewandte Kinesiologie)

Der amerikanische Arzt Dr. John F. Thie (Touch For Health (http://www.touch4health.com http://www.tfhka.org/))

Dr. Paul und Gell Dennison (Edu-Kinestetik, Brain Gym®, Sehkinesiologie)

Dr. Charles Krebs (Lernkinesiologie)

Gordon Stokes und Daniel Whiteside (Three In One Concepts)

Philip Rafferty (R.E.S.E.T und Kinergetics)

Der deutsche Arzt Dr. Dietrich Klinghardt (Psycho-Kinesiologie, Neurobiologie)

Dr. Jimmy Scott (Health Kinesiology)

Mehr Informationen:

The Kinesiologie Network (http://www.kinesiology.org)

Europäischer Verband für Kinesiologie (http://www.kinesiologie-verband.de/)